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Steuer News

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

  1. Elterngeld: Steuerklassenwechsel kann Höhe beeinflussenDie Höhe des Elterngelds richtet sich grundsätzlich nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen des betreuenden Elternteils vor der Geburt. Bei Ehepaaren kann deshalb ein rechtzeitiger Wechsel der Steuerklasse Einfluss auf die spätere Förderung haben.
  2. Vorsteuer-Vergütungsverfahren: Neue digitale Nachweispflichten seit 2026Unternehmen aus Drittstaaten, die in Deutschland Vorsteuerbeträge gezahlt haben, können sich diese unter bestimmten Voraussetzungen im sogenannten Vorsteuer-Vergütungsverfahren erstatten lassen. Seit dem 01.01.2026 gelten hierfür neue Vorgaben, die das Verfahren stärker digitalisieren und vereinheitlichen.
  3. Keine Bescheidänderung bei gescheiterter Rückabwicklung eines ImmobilienkaufsWer eine Immobilie vermietet, muss die daraus erzielten Einkünfte grundsätzlich in der Steuererklärung angeben. Das gilt auch dann, wenn über den Immobilienkauf noch gestritten wird oder eine spätere Rückabwicklung des Kaufvertrags erwartet wird. Ein aktueller Fall zeigt, dass sich versäumte Angaben später nicht ohne Weiteres nachholen lassen.
  4. Corona-Soforthilfe: Fehlender Liquiditätsengpass kann Rückzahlung auslösenViele Unternehmen erhielten während der Corona-Pandemie staatliche Soforthilfen, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Jahre später prüfen die Bewilligungsstellen noch immer, ob die Voraussetzungen tatsächlich vorlagen. Ein aktuelles Urteil zeigt, dass zu Unrecht gewährte Hilfen zurückgefordert werden können.
  5. Auslandseinsatz: Wann der Kaufkraftausgleich steuerfrei bleibtArbeitnehmer, die vorübergehend oder dauerhaft im Ausland tätig sind, müssen häufig mit höheren Lebenshaltungskosten rechnen. Arbeitgeber gleichen solche Mehrbelastungen deshalb oft durch Auslandszuschläge oder einen sogenannten Kaufkraftausgleich aus. Steuerlich kommt es dabei darauf an, welcher Personenkreis betroffen ist und in welcher Höhe die Zahlungen geleistet werden.
  6. Gefälschte Finanzamt-Schreiben: Vorsicht vor PhishingKriminelle geben sich zunehmend als Finanzverwaltung aus, um an persönliche Daten und Kontoinformationen zu gelangen. Dazu verschicken sie gefälschte Schreiben oder E-Mails und fordern Empfänger auf, über einen Link oder QR-Code ihre Bankverbindung oder andere persönliche Daten zu bestätigen.
  7. Dienstreise mit Privatwagen: Kein Werbungskostenabzug bei bereitstehendem FirmenwagenNutzen Arbeitnehmer für eine Dienstreise ihren privaten Pkw, können die Fahrtkosten grundsätzlich beruflich veranlasst sein. Anders kann es jedoch aussehen, wenn ihnen für solche Fahrten eigentlich ein Firmenwagen zur Verfügung steht. Der Bundesfinanzhof hat hierzu eine restriktive Entscheidung getroffen.
  8. Kassenmängel: Wenn fehlende Kassendaten zur Schätzung führenBargeldintensive Betriebe stehen bei Betriebsprüfungen besonders im Fokus. Dazu gehören unter anderem Restaurants, Cafés, Imbisse und andere Gastronomiebetriebe. Wer ein elektronisches Kassensystem nutzt, muss sicherstellen, dass sämtliche Umsätze vollständig, nachvollziehbar und unveränderbar aufgezeichnet werden.
  9. Nachzahlungszinsen: Verrechnungen können entscheidend seinWer Steuern nachzahlen muss, kann zusätzlich mit Nachzahlungszinsen belastet werden. Der Zinssatz liegt derzeit bei 1,8 % pro Jahr. Die Verzinsung soll ausgleichen, dass Steuerbeträge erst später festgesetzt oder gezahlt werden. Umgekehrt können Steuerzahler bei späteren Erstattungen auch Erstattungszinsen erhalten; ein aktueller Fall zeigt, dass bei der Berechnung von Nachzahlungszinsen genau geprüft werden sollte, ob das Finanzamt bereits früher über Geldbeträge verfügen konnte.

Diese Beiträge wurden mit Unterstützung von KI erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr.